1. Landesoffener Werfertag 2013 in Edemissen

erstellt am 30.04.2013

Teilnehmerrekorde in allen Disziplinen

Phil Paszkowski kann nicht nur den Ball, sondern auch den Speer weit werfen.

Anfang April tummelten sich bei dem ersten landesoffenen Werfertag der LG Peiner Land auf dem Sportplatz am Schulzentrum in Edemissen über 100 Aktive aus der gesamten Region. Über eine derart große Resonanz war sogar der Veranstalter überrascht. Mit viel Geschick und einem großen Erfahrungsschatz im Gepäck gelang es diesem aber trotz alledem für die Athleten organisatorisch optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Ein sehr großes Teilnehmerfeld ging in der weiblichen Jugend U18 an den Start. In dieser Altersklasse starteten viele Mehrkämpferinnen der LG Braunschweig, die sich auf ihre Saison vorbereiten. Unter Ihnen ging auch die Edemisserin Rebecca Sack in ihrer Heimat an den Start. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Sportlerinnen aus Braunschweig diese Wettbewerbe dominierten. Im Kugelstoßen setzte sich Lara Groeneworld mit 12,61 m vor ihrer Vereinskameradin Leonie Basso (11,89 m) durch. Den anschließenden Speerwurfwettbewerb entschied Alicia Sorge mit 33,15 m für sich. Sack zeigte in beiden Disziplinen zu Saisonbeginn gute Leistungen und sicherte sich Platz 4 im Kugelstoßen (10,05 m) und Platz 3 im Speerwurf (29,00 m).

 

Spannend war der Ballwurfwettbewerb in der Altersklasse W 13. Hier lieferten sich Laura Schölecke aus Schöningen und die Mehrumerin Sarah Albrecht ein spannendes Kopf an Kopf rennen. Beiden Athletinnen gelang im sechsten und letzten Versuch noch einmal eine Leistungssteigerung. Albrecht schleuderte den 200 g schweren Ball auf gute 31,00 m. Doch Schölecke konterte und übertraf sie mit 32,00 m, sodass sie sich den Sieg sicherte.

 

Einen guten Saisoneinstand erwischte der Münstedter Phil Paszkowski, der für die LG Peiner Land startet. Er begann den Wettkampf mit guten 10,44 im Kugelstoßen und schleuderte anschließend den Diskus auf 29,37 m. In beiden Disziplinen musste er allerdings Mattis Thörner von der LG Braunschweig den Vortritt lassen (Kugelstoßen: 11,43 m; Diskuswerfen 29,48 m). In der darauf folgenden Speerwurfkonkurrenz konnte Paszkowski den Spieß allerdings umdrehen. Bei seinem besten Versuch landete der Speer erst nach 41,89 m. Damit flog er über fünf Meter weiter als der von Thörner (36,11 m).