Peiner Kamprichter im Einsatz bei der TEAM-EM

erstellt am 25.06.2014

Am vergangenen Wochenende fanden im Braunschweiger Eintracht-Stadion die Leichtathletik-Team-Europameisterschaften statt. Insgesamt 26.000 Zuschauer verhalfen dem Deutschen Team zum zweiten Sieg nach 2009. Mit insgesamt zehn Einzelsiegen und teilweise überraschend starken Leistungen stellte die Deutsche Mannschaft schnell die Weichen auf Sieg.


Damit solche Großveranstaltungen überhaupt stattfinden können, bedarf es allerlei Helfer in vielerlei Bereichen. Vom Kampfrichter im Stadion, über die Gerätekontrolle, bis hin zur Videoüberwachung oder Doping-Kontrolle gibt es zahlreiche Positionen, die besetzt werden müssen. Zu Jahresbeginn wurden zehn Kampfrichter aus dem Peiner Raum nominiert, um bei dieser internationalen Meisterschaft zu Helfen. Bereits zur Test-Veranstaltung, den Deutschen Team-Meisterschaften, im Mai waren alle zehn Helfer im Einsatz. Von Freitag, zur Generalprobe, bis Sonntag fanden Sie erneut den Weg nach Braunschweig.

Hintere Reihe v.l.: Steffen Knoblauch, Heike Thierse, Frank Kosel, Johannes Chmielewski, Hartmut Hoefer

Vordere Reihe v.l.: Jörg Stellmacher, Jens Thierse und Lars Thierse

Auf dem Foto fehlen Walter Krause und Sarah Koch.

Von der LG Peiner Land waren gleich sechs Kampfrichter im Einsatz. Die Brüder Jens und Lars Thierse sorgten dafür, dass jede Weite im Speer-, Diskus-, Hammerwurf und Kugelstoßen richtig gemessen wurde. „Die technischen Hintergründe zur optischen Weitenmessung hatte ich bereits in meinem Physik-Studium.", so Lars Thierse. Mutter Heike Thierse war an beiden Tagen auf dem Aufwärmplatz zu finden. Ihre Aufgabe war es den Athleten eine optimale Vorbereitung auf den Wettkampf zu ermöglichen. Damit weite Würfe, wie z.B. vom Deutschen Speerwerfer, überhaupt möglich waren, mussten die dafür erforderlichen Geräte überhaupt erst einmal geprüft werden. Walter Krause überprüfte Gewichte, Längen und Taillierungen von Hämmern, Disken, Speeren und Kugeln. Hartmut Hoefer hatte eine ebenfalls auf den Wettkampf vorbereitende Rolle. Er war für das ordnungsgemäße Herrichten der Sprunganlagen zuständig. Damit im Wettkampf die Videomessung auch jede Weite im Weitsprung messen konnte, musste der Sand immer die gleiche Ebene haben. Dieser Aufgabe hatte sich Jörg Stellmacher vom TSV Mehrum angenommen. In Braunschweig sahen die Zuschauer jedoch nicht nur weite Würfe, sondern auch hohe Sprünge und schnelle Läufe. Sarah Koch aus Edemissen war für die Eingabe der Höhen und Fehlversuche im Stabhochsprung zuständig. Ihre Eingaben erschienen auf den Großanzeigen und bei den Medienvertretern. Im Laufbereich, auf Höhe der Ziellinie, war Johannes Chmielewski für die Einlaufreihenfolge der Athletinnen und Athleten verantwortlich. Dem Wettkampf eher nachgelagerte Aufgaben hatten Steffen Knoblauch (LG Peiner Land) und Frank Kosel (SV Lengede). Während Knoblauch als Assistent der Jury dafür verantwortlich war bei Einsprüchen der Nationalmannschaften die entsprechenden Videobeweise zu beschaffen, war Kosel als Chaperone eingeteilt. Damit ist die Begleitung der Athleten gemeint, die zur Dopingkontrolle ausgelost wurden.


„Es war für uns alle ein sehr interessantes und spannendes Wochenende. Auch wenn wir in unseren jeweiligen Aufgaben gut eingespannt waren, blieb doch ausreichend Zeit, das Wettkampfgeschehen zu verfolgen.", so das abschließende Fazit von Steffen Knoblauch.