Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover

erstellt am 27.01.2019

Zum ersten Höhepunkt des Jahres trafen sich die Leichtathleten zu ihren diesjährigen Landeshallenmeisterschaften im Sportleistungszentrum am Hannoveraner Maschsee. Mit von der Partie waren auch Sportler aus dem Peiner Land.

 

Jens Thierse sicherte sich mit 6,42m Bronze

Der 33-jährige Meerdorfer Altmeister, Jens Thierse, in Diensten der LG Peiner Land, stellte sich der zum Teil wesentlich besser eingestuften Konkurrenz. Da Thierse in den letzten Wochen seinen Fokus etwas mehr auf das erfolgreiche Ablegen der B-Skilehrer-Lizenz des Deutschen Skiverbandes gelegt hatte, fehlte ihm am vergangenen Samstag am Absprungbalken etwas die Geschwindigkeit. Dennoch katapultierte er sich im fünften Versuch auf ordentliche 6,42 m und sicherte sich damit den Bronzerang. Ebenfalls die Bronzemedaille sicherte sich Thierses Vereinskameradin Marlen Weinert. Sie überquerte die Latte bei 2,80 m im zweiten Versuch. „Ich wäre gerne noch etwas höher gesprungen.", war Weinert mit ihrer Leistung nicht vollends zufrieden, da sie etwas Probleme mit dem Anlauf hatte. „Wenn sie die in den Griff bekommt, kann es dieses Jahr noch hoch hinaus gehen.", resümiert ihr Trainer Klaus Roloff.

Sarina Barth schlug sich souverän gegenüber der Konkurrenz

 

Strahlend verließ das 17-jährige Edemisser Sprinttalent Sarina Barth, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, die Hannoveraner Halle. Am Samstag stellte sie sich 36 Konkurrentinnen im 60m - Sprint. Hier unterbot sie sowohl im Vorlauf (8,10 s), als auch im Zwischenlauf (8,13 s) ihre zwei Wochen alte Bestzeit und sicherte sich einen Platz im Finale. „Im Finale ist Sarina über sich hinausgewachsen.", jubelte der 2.Vorsitzende der LG Peiner Land, Steffen Knoblauch, nachdem sie nach 8,03 s das Ziel erreicht hatte. Mit dieser Zeit verpasste Barth den Bronzerang zwar um eine Hundertstelsekunde, war mit ihrem vierten Rang aber sehr zufrieden. Beflügelt von diesem Erfolg ging Barth einen Tag später in die 200 m Konkurrenz. Hier verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um zwei Zehntelsekunden auf 26,49 s und gewann ihren Zeitendlauf souverän. In der Endabrechnung durfte sie sich diesmal über Rang fünf freuen. „Wenn Sarina so weiter trainiert und verletzungsfrei durch den Winter kommt, kann sie im Sommer die 25 Sekunden angreifen.", resümiert ihr Trainer Christian Engel zufrieden.