Herbstfreizeit der LG Peiner Land im Oberharz

erstellt am 31.10.2011

In der zweiten Woche der Herbstferien sind 30 Leichtathleten der LG Peiner Land zur alljährlichen Sportfreizeit in den Hochharz nach Oderbrück aufgebrochen. Untergebracht in der Peiner Skihütte verbrachten sie einige abwechslungsreiche und unterhaltsame Tage mitten im Wald.


Die bunt gemischte Gruppe teilte sich in eine wandernde und eine radfahrende Fraktion auf. Für die Radler galt es einige schwierige Steigungen zu erklimmen. So ging es am ersten Tag direkt hoch auf den Achtermann und weiter nach Königskrug; die leckeren Windbeutel wurden jedoch links liegen gelassen. Weitere Etappenziele waren der Wurmberg und natürlich Norddeutschlands höchster Berg, der Brocken. Letzterer bietet zwei Möglichkeiten ihn zu erklimmen. Zum einen über die neu asphaltierte Brockenstraße von Schierke oder über den alten Panzerplattenweg von Bad Harzburg aus. „Es ist schon etwas verrückt sich diese Qualen anzutun, aber einmal im Jahr muss man den Plattenweg hoch.", so Radfahrer Jens Thierse, der die 400m Höhenmeter verteilt auf ca. 3km ohne abzusteigen abspulte. Es kam jedoch nicht nur darauf an sich die Berge hoch zu strampeln, sondern es war auch Geschicklichkeit gefragt. Dies besonders dann, wenn es quer durch den Wald über Stock und Stein ging.


Doch auch die Wanderer spulten einen Höhenmeter nach dem anderen ab. Angeführt von Betreuerin Silke Pieper durchquerten sie den Oberharz rings um Oderbrück herum. Dabei wurde es nie langweilig, denn Hund „Chester" hielt alle auf trapp. So war der Höhepunkt dann auch die Wanderung auf den Brocken mit einer Einkehr im Brockenrestaurant.

Die Leichtathleten der LG Peiner Land vor der Peiner Skihütte in Oderbrück

Neben Wandern und Radfahren wurde jedoch noch wesentlich mehr geboten, damit für jeden etwas dabei war. So ging es u.a. in den Hochseilgarten nach St. Andreasberg oder zum Schlittschuhlaufen nach Braunlage. Dort konnte dann Austauschschüler Ravel Siirde zeigen, was man in Finnland in der Schule lernt und beeindruckte damit seine Trainingskollegen.


Am letzten Abend wurde es dann nochmal spannend. Nachdem Robin Pieper beim Frühstück angekündigt hatte, dass sich jedes Zimmer etwas für einen bunten Abend überlegen sollte, stieg die Spannung, wer denn wohl was machen würde. Den Anfang machten die Mädels mit dem „Postkutscher-Spiel", bei dem keiner die Chance hatte sich auszuruhen. Nach vielen weiteren Spielen fehlte dann nur noch das Spiel von Trainer Helmward Möller. Zusammen mit seiner Frau gab er eine kleine Einführung im Tanzen. Nach Samba, Discofox und allerlei anderen Tänzen war kein Halten mehr und alle schwangen das Tanzbein - Leichtathleten haben also doch Rhythmus im Blut.


An dieser Stelle sei auch nochmal dem Betreuerteam um Familie Möller und Familie Pieper recht herzlich gedankt, die es erst möglich machten, dass die LG auch in diesem Jahr wieder ein paar schöne Tage im Oberharz verbringen konnte.