Robin Pieper wird Deutscher Meister der U18 im Stabhochsprung mit 4,90m (PBL).

erstellt am 20.07.2012

Sensationeller Sieg des Meinerser Robin Pieper

4,90m im 2. Versuch übersprungen - ein Siegessprung!

Mit großen Erwartungen fuhren die Meinerser Zwillinge Jan und Robin Pieper von der LG Peiner Land zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Mönchengladbach. Am vergangenen Freitag um 13.00 Uhr nahmen sie ihren Stabhochsprung-Wettbewerb in der Altersklasse U18 auf. 13 Springer hatten sich für dieses hochkarätige Finale qualifiziert. Nach guten Sprüngen über die Höhen von 4,00m, 4,15m, 4,30m und 4,40m war für Jan Pieper leider Endstation. Er hatte seine Form bestätigt und scheiterte erst an der Höhe von 4,50m und freute sich über den 7. Platz.

 

Bruder Robin und der Titelverteidiger Oleg Zernikel vom ASV Landau stiegen bei 4,50m in den Wettkampf ein. Diese Höhe überquerten beide mühelos. Bei der Höhe von 4,60m gesellte sich noch Lamin Krubally, ebenfalls ASV Landau dazu. Bei dieser Höhe leisteten sich Pieper und Krubally jeder einen Fehlversuch, Zernikel blieb fehlerfrei. Nach übersprungen 4,70m aller drei Spitzenspringer fing das Pokern an, denn die Entscheidung spitzte sich jetzt dem Ende zu. Die erhoffte Einzelmedaille hatte Robin Pieper nun schon sicher. Bei den mitgereisten Familienangehörigen, den Freunden im Stadion und zuhause bei der Verfolgung des Livestreams ging der Pulsschlag nun immer höher.
Nach dem die beiden vor ihm springenden Landauer die Höhe von 4,75m gleich im ersten Versuch übersprungen hatten, verzichtete Robin auf diese Höhe um Kräfte zu sparen. Nun mussten Zernikel und Krubally wieder vorlegen. Zernikel überwand auch diese Höhe souverän im ersten Versuch. Robin gelang dies im zweiten Versuch. Krubally scheiterte zweimal und hob sich den letzten Versuch für die nächste Höhe auf. Nun lag die Latte bei der Höhe von 4,85m: Diese Höhe hatte Robin noch nie in einem Wettkampf übersprungen. Die beiden Landauer waren wieder vor ihm dran. Begeisterungstürme gingen durch das Grenzlandstadion als Zernikel und Krubally diese Höhe gleich im ersten Versuch übersprangen. Nun war Pieper im Zugzwang. Selbstbewusst erkannte er: „Ich habe nur eine Chance Erster zu werden, wenn ich diese Höhe auslasse"." Im ersten Versuch scheiterten alle Drei Athleten. Nun gab es noch einmal genaue Anweisungen von Trainer Helmward Möller. Auch im zweiten Versuch fiel die Latte bei den Landauern herunter. Robin forderten die nun alle um die Stabhochsprunganlage versammelten Zuschauer auf rhythmisch zu klatschen. Diese Aufmunterung zeigte Wirkung. Robin katapultierte sich in die Höhe und überwand die neue Bezirksrekordhöhe von 4,90m. Zernikel und Krubally hatten jetzt nur noch eine Chance, sie mussten sich ihren letzen Versuch für 4,95m aufheben. Nach dem beide diese Höhe gerissen hatten, kannte die Freude von Robin keine Grenzen und wurde frenetisch von seinem Bruder und dem verletzten Marvin Hacke gefeiert. Anschließend versuchte sich Robin an der magischen Höhe von 5 Metern. Diese Höhe war nach an diesem Tage noch zu hoch.

Siegerehrung - Links Robin Pieper, 2. von rechts Jan Pieper