Deutsche Meisterschaften U18 am 09. August in Bochum-Wattenscheid

erstellt am 12.08.2014

Oliver Zenge wird Zehnter bei ersten Deutschen Meisterschaften

Der Regen machte Oliver Zenge einen Strich durch die Rechnung - am Ende wurde er Zehnter.

„Es war heute ein besonderer Wettkampf, in jederlei Hinsicht.", so das Fazit von Oliver Zenge nach seinen ersten Deutschen Jugend-Meisterschaften. Diese fanden am vergangenen Wochenende im Bochumer Stadtteil Wattenscheid statt. In einem spannenden Wettkampf belegte das Hochsprungtalent der LG Peiner Land den zehnten Platz. Mit übersprungenen 1,90m lag er auf Augenhöhe mit dem Siebtplatzierten.


Freitag, 08. August, 15.00 Uhr: Ankunft in Wattenscheid bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Optimale Bedingungen für gute Leistungen, sollte man meinen. Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Gut zwei Stunden später wurde die gesamte Veranstaltung für 20 Minuten unterbrochen. Weder auf der Hochsprunganlage noch auf der Laufbahn traute sich jemand in den starken Platzregen.
Was war zwischenzeitlich passiert: Die ersten beiden Höhen 1,80m und 1,85m hatte Zenge direkt im ersten Versuch übersprungen. Eine wichtige Grundlage, wenn es um die spätere Platzierung geht. „In meinen bisherigen Wettkämpfen bin ich immer eher und mit dem einen oder anderen Fehlversuch in den Wettkampf gestartet. Deshalb war ich froh die ersten beiden Höhen direkt übersprungen zu haben.", so Zenge.


Als nächstes wurden 1,94m aufgelegt, ein Zentimeter unter seiner Bestleistung. Viele Springer taten sich nach der 20minütigen Wettkampfpause schwer und benötigten einige Versuche, bis es mit der neuen Höhe klappte. Im dritten Versuch sah es bei Zenge auch beinah so aus, als ob er die Höhe noch schaffen würde. Im letzten Moment riss er die Latte mit der Wade jedoch noch hinunter. Da er die 1,90m erst im zweiten Versuch übersprungen hatte, die anderen Athleten jedoch bereits im ersten Versuch, musste sich Zenge mit Platz 10 zufrieden geben, höhengleich mit dem Siebtplatzierten. Der Titel war an diesem Tag heiß umkämpft und wurde schlussendlich mit 2,04m vergeben.
„Für seine erste nationale Meisterschaft hat sich Oliver bravurös geschlagen. Er hat gekämpft und an diesem Tag das Optimum herausgeholt. Bei so einem Wettkampf lastet schon ein gewisser Druck auf den Athleten und man sammelt viele neue Eindrücke.", so das Resümee seines Trainers Steffen Knoblauch.