Trainingslager 2010 in Hannover

erstellt am 04.04.2010

LG Peiner Land ist fit! Saisonvorbereitung der Peiner Leichtathleten erfolgreich abgeschlossen

„30 sek, 31, sek, 30 sek, 28 sek und 27 sek - jetzt reicht es!", so lautete der Kommentar von Robin Pieper, der sich am letzten Tag der Saisonvorbereitung der Leichtathletik-Gemeinschaft Peiner Land noch in Turnschuhen fünf Mal über die Distanz von 200m quälte. Zusammen mit seinen Trainingskollegen hatte er damit das Trainingslager in Hannover erfolgreich abgeschlossen.

 

Vom 27. bis 31. März weilten die 16 Athleten der LG nahe des Olympiastützpunktes am Maschsee, um sich auf die kommenden Wettkämpfe optimal vorzubereiten. Zu den 13 bis 24 jährigen Athleten stießen noch eine Athletin der LG Hannover und die Mehrkämpferin Jessica Klapper, die sich im Winter der Trainingsgruppe der LG angeschlossen hatte. Mit LG-Leiter Hartmut Hoefer, Trainer Helmward Möller und Hürdenläufer Steffen Knoblauch konnten die zwei Trainingseinheiten pro Tag bestens abgedeckt werden.

 

Spiel, Spaß, aber auch hartes Training - so lautete das Motto der fünf Tage in Hannover. Der Schwerpunkt wurde dieses Jahr auf die Verbesserung der technischen Ausführung aller Disziplinen gelegt. Allen voran der Stabhochsprung stand dabei im Mittelpunkt und ließ schon nach wenigen Tagen deutliche Verbesserungen erkennen. „Wir sind heute Morgen ein ganzes Stück weiter gekommen, das haben auch die Athleten gespürt.", so das erfreuliche Fazit von Helmward Möller nach einer Einheit am Vormittag. Übungen zur Kräftigung des gesamten Körpers und vor allem der Fußmuskulatur kamen dabei jedoch nicht zu kurz. Eine allseits beliebte Übung ist dabei das Robben mit den Fußzehen durch die Weitsprunggrube.

 

Mit dem Wetter hatten die fleißigen Athleten in diesem Jahr weniger Glück. Somit nutzen Trainer und Sportler die nahegelegene Leichtathletikhalle, in der man sich den Platz mit Trainingsgruppen u.a. aus Mainz und Leverkusen teilen musste. Die Abende wurden natürlich gemeinschaftlich genutzt, um zu schwimmen oder aber auch bis spät in die Nacht zu kegeln. „Es haben sich alle sehr gut verstanden und der Spaß ging nie verloren.", zieht Übungsleiter und Sprinter Steffen Knoblauch ein positives Fazit aus den fünf Tagen in der Landeshauptstadt.

 

Nach so vielen Tagen Training hätten sich alle Sportler am liebsten auf die Massageliege gelegt und einmal kräftig durchkneten lassen. „Hier in Hannover haben wir beste Bedingungen, aber was unserer Gruppe noch fehlt, das ist ein Physiotherapeut, der uns in solchen Situationen begleitet.", so der Aufruf von LG Leiter Hartmut Hoefer. Nun gilt es sich wieder ein wenig zu erholen und dort weiterzumachen, wo alle in Hannover aufgehört haben - mit einer optimalen Vorbereitung.

 

Für den letzten Feinschliff bleibt jedoch nicht viel Zeit, denn schon am kommenden Wochenende, dem 10. April steht der erste Werfertag in diesem Jahr in Edemissen auf dem Programm.