Zwerge erleben spielerische Leichtathletik

erstellt am 26.02.2012

Vor Beginn der Stationsphase wurde sich gemeinsam aufgewärmt.

„Inselhüpfen", „Schneller, als die Polizei erlaubt" oder „Puzzle-Sprint" waren nur einige von vielen Stationen, die es am vergangenen Samstag bei den Peiner Zwergenspielen zu absolvieren gab. Bei der zweiten Auflage des Kinder-Leichtathletiksportfestes waren in diesem Jahr noch mehr Mannschaften und Kinder am Start, als im Vorjahr. 13 Mannschaften und ca. 120 Kinder tummelten sich in der Edemissener Turnhalle.


„Ziel dieser Wettkampfreihe ist es, den Kindern die Leichtathletik spielerisch zu vermitteln. Deswegen freut es uns auch ganz besonders, dass zahlreiche Grundschulen und leichtathletikfremde Vereine an unserer Veranstaltung teilnehmen.", so Organisator Steffen Knoblauch vor Beginn des Wettkampfes. Wie jeder Sportler weiß, ist eine ordentliche Erwärmung eine wichtige Grundlage um Verletzungen zu vermeiden und gute Leistungen zu erzielen. Jan und Robin Pieper und Hendrik Bollmann, allesamt Leichtathleten der LG Peiner Land, sahen es daher als Ehrenaufgabe an, sich gemeinsam mit den Teilnehmern zu erwärmen. Vom Hampelmann bis hin zum Stretching war so für jedes Körperteil etwas dabei, um in Fahrt zu kommen.

Annalena Penshorn und Lena Schulz sammeln fleißig Puzzleteile beim "Puzzlesprint"

In der anschließenden Stationsphase durchlief jede Mannschaft jede Übung einmal, um möglichst die größten Weiten, schnellsten Zeiten oder meisten Punkte zu ergattern. Beim „Puzzlesprint" kam es z.B. darauf an in möglichst kurzer Zeit ein Puzzle zu vervollständigen. Dazu musste ein Mannschaftsteilnehmer in einer beliebigen Form von seinen Kollegen getragen werden, um die Puzzleteile von Punkt A nach B zu holen. Hier war es interessant zu beobachten, welche Tragetechnik sich als die Effektivste herausstellt.


Bevor es dann zum abschließenden Abenteuerparcours kam, demonstrierten Kugelstoßer Hendrik Bollmann, wie weit eine 6kg schwere Kugel fliegen kann oder Stabhochspringer Jan Pieper, wie hoch man auch ohne Stab springen kann. Kinder, Betreuer, Eltern und Zuschauer waren von den Leistungen beeindruckt und applaudierten kräftig. Beim Abenteuerparcours wurde dann wie bei der Verfolgung im Biathlon gestartet. In vier Läufen starteten die Mannschaften gegeneinander, die punktemäßig auf gleicher Höhe lagen. Dabei galt es über Hindernisse zu klettern, sich klein zu machen, um zu krabbeln oder einfach nur die Balance auf der schwebenden Bank zu halten.

Beim abschließenden Abenteuerparcours wurde um die vordersten Plätze gekämpft.

Bevor es dann zur abschließenden Siegerehrung kam, die mit Spannung erwartet wurde, gab es noch eine Autogrammstunde der Top-Athleten. „Ich konnte gar nicht so schnell schreiben, wie die Karten weg gingen.", so Robin Pieper über die Begeisterung der Kinder. Bei der Vergabe der Urkunden und schokoladenen Leckereien kam es dann zu einem Novum bei den Zwergenspielen. Zwei Mannschaften waren so gut, dass sie sich den ersten Platz teilen mussten. Neben der Grundschule Oberg, die als Oberger Springer am Start waren, belegte eine Mannschaft der HSG Nord den Siegerplatz. „Wir haben bei der Premiere im vergangenen Jahr den dritten Platz belegt. Als bekannt war, dass die Zwergenspiele wieder stattfinden, wollten die Kinder unbedingt mitmachen.", plauderte Lehrerin Petra Löhlau aus dem Nähkästchen.

Manschaftsergebnisse "Zwergenspiele"
Platzierung Verein Punkte
1 Oberger Springer 83
1 TEAM HSG Nord A 83
3 GW Waggum 1 78
4 Die Speedys 76
5 Die Triathlonis 65
6 Die Zwergenbande 64
7 Peiner Zwerge 59
8 Blau-Gelbe Dauerläufer 56
9 TSV Mehrum 44
10 Die Affenbande 40
11 GW Waggum 2 32
12 TEAM HSG Nord B 30
13 Meerdorfer Zwerge 24