Hallen-Länderkamp U20 Frankreich–Deutschland-Italien am 1.03.2014 in Halle/Saale

erstellt am 07.03.2014

Deutscher Sieg gegen Frankreich und Italien: Robin Pieper belegt 2. Platz

Macht eine gute Figur im Nationaltrikot: Robin Pieper (LG Peiner Land)

 

Am vergangenen Samstag traten die Nachwuchsathleten U20 aus Frankreich, Italien und Deutschland zum traditionellen Hallen-Länderkampf an. Das Austragungsland wird jedes gewechselt. In diesem Jahr richtete der Deutsche Leichtathletikverband diese Veranstaltung im sachsen-anhaltischen Halle aus. Nach dem Einmarsch der drei teilnehmenden Mannschaften erklangen die Nationalhymnen Frankreichs, Italiens und Deutschlands. Begrüßungsworte gab es durch den Oberbürgermeister der Händelstadt Halle Herrn Dr. Bernd Wiegand und durch die Jugendsekretärin des Deutschen Leichtathletikverbandes Bärbel Wöckel, Olympiasiegerin 1976 und 1990 im 200m-Lauf.
Im Stabhochsprung vertraten der Deutsche Hallenmeister Oleg Zernikel vom ASV Landau und der Hallenvizemeister Robin Pieper von der LG Peiner Land die schwarz-rot-goldenen Farben. Für Pieper war es das erste Mal, dass er im Nationaltrikot mit den Bundesadler für Deutschland starten durfte. Als Favorit dieses Wettkampfes galt Axel Chapelle aus Frankreich der weltjahresbeste des vergangenen Jahres mit 5,45m.
Pieper stieg bei 4,65m in den Wettkampf ein und meisterte alle folgenden Höhen bis 5,00 m im ersten Versuch. Zernikel leistete sich bis hierher nur einen Fehlversuch bei 4,80m. Der Franzose begann seinen Wettkampf erst bei 5 Metern. Diese Höhe erreichte er im 2. Versuch. Die Höhe von 5,10m ließ Chapelle aus. Zernikel übersprang sie im 1. Versuch und Pieper scheiterte dreimal. Axel Chapelle hatte anschließen 2 Fehlversuche über 5,15m und einen über 5,20m. Da Robin Pieper die Höhe von 5 Metern im ersten Versuch übersprungen hatte landete er vor dem Franzosen auf dem zweiten Rang. Doch für Zernikel war noch lange nicht Schluss. Nach übersprungenen 5,15m, 5,20m und 5,25m - alle im ersten Versuch - stand er als glücklicher Sieger fest.
Nach dem Wettkampf feierte der europäische Leichtathletik-Nachwuchs beim festlichen Bankett noch bis tief in die Nacht und knüpfte so mache neue Freundschaft.