Red Bull „Hase gegen Igel“ –Staffellauf in Buxtehude

erstellt am 11.09.2010

Rachida Weber-Badili auf Platz Drei der „Igel-Staffeln“ gegen Mocki

Am vergangenen Wochenende fand in den Gassen der malerischen Buxtehuder Altstadt ein außergewöhnliches Event statt. Die 26-fache Deutsche Meisterin im Cross, in der Halle, auf der Bahn und auf der Straße Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) alias „Mocki" hatte sich etwas Besonderes ausgedacht. Das Märchen der Gebrüder Grimm vom Hasen und Igel sollte an Originalschauplätzen neu aufgeführt werden. Die Idee: Sabrina Mockenhaupt alias „Mocki" wettete, das sie als „Hase" gegen ein Hundert „Igel" antreten wolle, wobei die „Häsin" die 10km Strecke durchlaufen wollte, die „Igel" hingegen durften sich nach jeweils einem Kilometer abwechseln. Vom Sponsor Red Bull wurde seit Monaten die Werbetrommel in allen Medien gerührt, um möglichst leistungsstarke Staffeln für dieses außergewöhnliche und sicher einmalige Rennen zu gewinnen. Schließlich folgten zehn Zehnerstaffeln aus der ganzen Republik dem Ruf von „Mocki" , darunter einige Topläuferinnen mit Bestzeiten von unter 3min für die 1000m. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung war eine Mindestzeit von 3:40min für den Kilometer. Rachida Weber-Badili folgte der Einladung zu diesem interessanten Wettbewerb und startete für das Team Lauf_bar München.

 

Vor knapp 3.000 Zuschauern wurde das Spektakel am St. Petriplatz in der Buxtehuder Altstadt pünktlich um 18:45 gestartet. Von der ersten der zehn Runden an war es ein spannendes Kopf- an -Köpfe Rennen. Zunächst lagen die Mädchen des ASV Köln knapp hinter „Mocki", dann kamen die „Turbodeerns" aus Hamburg mächtig auf und gingen in der siebten Runde mit ihren starken Schlussläuferinnen in Führung. Die LG-Läuferin Rachida Weber-Badili übernahm als Dritte Läuferin den Staffelstab und konnte den fünften Platz halten. Die starken Münchnerinnen auf den Positionen sieben bis zehn holten mächtig auf und erkämpften sich den dritten Platz für das blau/weiße Lauf_bar Team aus München hinter den Turbodeerns aus Hamburg und dem ASV Köln. Die Herausforderin Sabrina Mockenhaupt verfehlte ihr Ziel am Ende knapp um 45 Sekunden in 33:58,72 Minuten für die exakt 10,4 km lange Laufstrecke und musste sich, wie im Märchen, den listigen „Igeln" geschlagen geben. Der Sieg der Hamburgerinnen wurde ausgelassen mit Champagnerdusche und Konfettiregen gefeiert. Zur Belohnung gab es eine Reise zum Berlin-Marathon, auf den sich die erfolgreichste und äußerst sympathische deutsche Läuferin derzeit intensiv mit ca. 180 bis 200 Laufkilometern/Woche vorbereitet.

 

Für Rachida Weber-Badili war es ein tolles Erlebnis, ein sicher einmaliges Laufspektakel, das sie, wie ihre Staffelkameradinnen aus allen Teilen Deutschlands, lange in Erinnerung behalten wird.