Pfingstsportfest 2018- Wiedermal ein voller Erfolg

erstellt am 25.05.2018

Auch das diesjährige Pfingstsportfest war mit fast 500 Besuchern ein voller Erfolg

„Das war ein Kraftakt! Nun haben wir unsere Kapazitätsgrenze auch bald erreicht.", zog der Wettkampfleiter der LG Peiner Land, Steffen Knoblauch, am Sonntagabend Bilanz. Das traditionelle Pfingstsportfest am Sonntag in Edemissen erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. In diesem Jahr bevölkerten bei sommerlichen Temperaturen fast 500 Sportler aus den verschiedenen Altersklassen den Edemisser Sportplatz. Damit wurde in diesem Jahr der absolute Teilnehmerrekord pulverisiert. Viele Teilnehmer reisten sogar aus den benachbarten Bundesländern Bremen und Sachsen Anhalt an. „Das sich die Athleten bei uns so wohl fühlen, liegt auch den unzähligen freiwilligen und ehrenamtlichen Kampfrichtern und Helfern.", erklärt Knoblauch dankbar. 

Aber auch sportlich konnten sich die Leistungen der Peiner Athleten, vornehmlich von den Lokalmatadoren, sehen lassen. So wusste die 10-jährige Jayenne Marahrens (LG) zu überzeugen. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den 80 g schweren Ball auf die persönliche Bestweite von 32 m. Hierdurch schockierte sie ihre 32 Konkurrentinnen , die sich bis zum Schluss an dieser Leistung die Zähne ausbissen, sodass Marahrens am Ende die höchste Stufe des Siegerpodestes besteigen konnte. Gleiches Kunststück gelang ihr im 800 m Lauf. Hier erreichte sie ebenfalls in der persönlichen Bestzeit von 2:51,08 min als erste das Ziel und freute sich über die zweite Goldmedaille. Einziger Wehmutstropfen war, dass sie den Kreisrekord in dieser Disziplin knapp verpasste.

Annabell Schmidt warf den Ball 34 Meter

Auch ihre 11-jährigen Vereinskameraden, Annabell Schmidt und Nils Reuter (beide LG), konnten ihr Wurftalent unter Beweis stellen. Der Ball von Schmidt landete erst bei 34,00 m. Mit dieser Bestweite musste sie sich nur Lucie Knaust aus Sarstedt geschlagen geben. Noch 12,5 Meter weiter flog der Ball von Reuter. Mit der Weite von 46,50 m konnte er sich am Ende eines spannenden Wettkampfes knapp den Sieg sichern.

In der 800 m Konkurrenz zeigte die die 13-jährige Jannika Stille (LG) eine gute Leistung. Sie benötigte für die zwei Stadionrunden lediglich 2:46,33 min und freute sich nicht nur über ihre persönliche Bestleistung, sondern zusätzlich über Rang zwei. Schnelle Beine hatte auch die gleichaltrige Bieke Richter. Sie stellte sich beim 75 m Sprint 19 Konkurrentinnen, zeigte einen vom Start weg sehr guten Lauf und erreichte nach 10,43 s (Bestzeit) das Ziel. Damit lag sie den Hauch von drei hundertstel Sekunden vor Melina Shonova (Eintracht Hannover) und jubelte über ihren Sieg. In der Altersklasse U 18 konnte auch Sarina Barth(LG) ihr Sprinttalent unter Beweis stellen. Nach langer Verletzungspause ging sie über die 200 m an den Start und feierte einen Einstand nach Maß. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleitung auf 26,88 s und blieb damit unter der Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaften. Zudem sicherte sie sich hinter Chiara Riekert (Bothfeld) die Silbermedallie.

Amira Weber beim Hochsprung

Amira Weber (LG,W12) fand nur schwer in die Weitsprungkonkurrenz. Die ersten Versuche haderte sie mit sich und ihrem Anlauf. Zum Ende des Wettkampfes wurde ihr Bewegungsablauf allerdings sicherer, sodass sie ihre Leistung deutlich steigern konnte. Im letzten Durchgang schließlich „traf sie das Brett", katapultierte sie sich auf 4,59 m und schob sich an ihren Konkurrentinnen vorbei auf den Siegerrang.

Im Dreikampf der Jüngsten wusste vor allem die 8-jährige Amelie Goyer vom TSV Arminia Vöhrum zu gefallen. Mit ihr gingen noch 27 weitere Mädchen an den Start. Goyer sammelte mit 9,31 s im 50 m Sprint, 2,86 m im Weitsprung und 23,50 m im Ballwurf in der Endabrechnung 870 Punkte. Mit dieser super Leistung verwies sie ihre Gegnerinnen mit knapp 90 Punkten Rückstand auf die Plätze und strahlte auf dem obersten Treppchen mit der Sonne um die Wette.